JA-Stammtisch am 15.11.2016 in Köln: „Freigabe von Cannabis – ja oder nein?“

Am Dienstagabend, den 15. November, fanden sich 25 JA-Mitglieder und junge Interessenten in Köln zum letzten JA-Stammtisch im Jahr 2016 zusammen. Diesmal hielten unser Vorstandsmitglied Sascha sowie Jessica, Vorsitzende der Junge Alternative – Bezirksverband Münster, ein Co-Referat zum Thema „Legalisierung von Cannabis“.

Zunächst klärten beide über Geschichte und Nutzung von Hanf auf. Insbesondere dessen vielseitige Anwendung in der Medizin sowie in der Textil-, Bau- und Lebensmittelindustrie war vielen noch gar nicht bewusst. Doch auch über Wirkung, Gefahren, Kriminalität und Verbreitung wurde hingewiesen.

Die anschließende Diskussion zeichnete sich durch zwei Fronten aus. Die eher liberale Fraktion sprach sich für eine Entkriminalisierung von Cannabis nach portugiesischem Vorbild aus. Das mündige und volljährige (!) Individuum sei eigenverantwortlich für seine Lebensführung, inklusive aller Konsequenzen. Auch das bekannte Diktum vom „Recht auf Rausch“ ist gefallen. Die eher konservative Fraktion sah in erster Linie die Risiken von Cannabis als Einstiegsdroge und langfristige Schäden, die entstehen könnten und für die die Allgemeinheit aufkommen müsste. Diese Seite setzte auf härtere und konsequente Verfolgung zur Abschreckung.

Aufgrund der Spaltung bei diesem Thema war man sich weitestgehend darin einig, dass die AfD hierzu keine feste Positionierung einnehmen sollte. Ausnahme: Die medizinische Freigabe. Grundsätzlich strebe man jedoch, nach amerikanischem Vorbild, eine Volksabstimmung zum Thema an.

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