März-Stammtisch und Diskussion: „Deutschland in der Strukturkrise. Ist unser föderales System noch zeitgemäß?“

März-Stammtisch und Diskussion: „Deutschland in der Strukturkrise. Ist unser föderales System noch zeitgemäß?“

Gestern fanden zum März-Stammtisch der JA über 20 junge Mitglieder und Interessenten in Köln zusammen, um einem Vortrag unseres Mitglieds Sebastian aus dem Kreis Düren zum Thema „Deutschland in der Strukturkrise. Ist unser föderales System noch zeitgemäß?“ zu lauschen.

DSCF0394Sebastian legte in seinem fundierten Vortrag zunächst einmal dar, was Föderalismus sei und wie sich dieser historisch in Deutschland entwickelt habe. Hierbei stellt er dem Exekutivföderalismus einem kooperativen Föderalismus entgegen, wie er z.B. in der Schweiz oder den USA herrscht. Im Plenum diskutierte man Vor- und Nachteile der föderalen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Die Diskussion kreiste um die grundsätzlichen Positionen zwischen Wettbewerbs-Föderalismus und Unitarismus (Zentralismus). Erstere argumentierten für Subsidiarität, Machtverteilung, regionale Verankerung und einen Wettbewerb zwischen den Bundesländern, z.B. bei der Steuergesetzgebung oder im Bildungswesen. Letztere brachten vor allem die hohen Kosten für Bürokratie der einzelnen Bundesländer auf, die sich wiederum im Dauerwahlkampf befänden. Außerdem bestünde die Gefahr zunehmender Landflucht aus strukturschwachen Regionen in boomende Metropolen. Nebenbei wurde über die grundsätzliche Unfähigkeit der Deutschen zu einem unverkrampften Nationalstolz diskutiert – der wiederum oftmals durch einen besonders ausgeprägten Lokalpatriotismus („Ich bin Kölner! Ich bin Rheinländer! Ich bin Berliner!“) oder besondere EU-Fixierung kompensiert würde.

Soli-Aktion #freeHenning: Haftbefehl steht an!

Soli-Aktion #freeHenning: Haftbefehl steht an!

15936530_1230326747060909_1444057575725895982_oKÖLN/WERMELSKIRCHEN, 25.01.2017. Die Junge Alternative Bezirksverband Köln protestiert gegen die neue Eskalationsstufe in der Vollstreckungssache Henning Dornauf gegen den Westdeutschen Rundfunk Köln (AöR). Heute hat das Vollstreckungsgericht einen Haftbefehl gegen JA-Bezirksvorstandsmitglied Henning zum 1. Februar 2017 angekündigt. Grund ist seine letztmalige Verweigerung gegenüber dem Amtsgericht Wermelskirchen, die seit Jahren unbeglichene Zwangsabgabe von insgesamt 716,47 Euro zu entrichten. Im Beisein weiterer Vorstandsmitglieder übergab er der Sachbearbeiterin ein leeres Blatt Papier und erklärte, dies seien die einzigen Daten und Unterschriften, die die Behörden von ihm freiwillig erhalten werden.

Sollte Henning zum 1. Februar die Zwangsgebühren (mittlerweile 889,69 Euro) für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den er nicht in Anspruch nimmt, weiterhin verweigern, wird ihm die Verhaftung mit anschließender Verwahrung in der Justizvollzugsanstalt angedroht. „Wir zeigen mit unserer Protestaktion auf, wie perfide dieses unzeitgemäße System funktioniert“, erklärt Dornauf. „Ich besitze weder Fernseher noch Radio, noch nutze ich qualitativ fragwürdige öffentlich-rechtliche Angebote im Internet. Ich empfinde es als falsch, mich diesem System zu beugen. Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“

Die Junge Alternative BV Köln unterstreicht mit der Solidaritätsaktion #freeHenning ihre Kritik am unzeitgemäßen Modell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. „Die unfaire Wettbewerbsverzerrung muss abgewickelt werden! 22 Fernsehkanäle und 67 Hörfunksender, mehrere Orchester, überzogene Intendantengehälter, fragwürdige Prestige-Deals und parteipolitische Einflussnahme – muss man das alles in Zeiten von Youtube und Netflix zwangsfinanzieren, obwohl man noch nicht einmal einen Fernseher oder ein Radio hat?“, heißt es in einer Erklärung des BV-Vorstandes. „Wir sind der Meinung, die Bürger sollen selbst entscheiden. Sie sollen nur für Leistungen bezahlen, die sie in Anspruch nehmen. So kann Qualität und Leistung durch Freiwilligkeit und Wettbewerb entstehen, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Mit unserer Solidaritätsaktion wollen wir die hässliche Fratze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufzeigen und ein Zeichen setzen.“

Henning ist selbstständig und muss im Falle einer Inhaftierung mit empfindlichen Einkommenseinbußen rechnen. Unterstützen Sie unsere Solidaritäts-Aktion #freeHenning durch eine Spende. Alle Gelder kommen Henning zu Gute:

AfD Alternative für Deutschland – Bezirksverband Köln
IBAN: DE73 3816 0220 4504 5370 19
Verwendungszweck: Junge Alternative – freeHenning

#genugabGEZockt #GEZ #ARD#ARDZDFDeutschlandradio

Jahresausklang 2016 auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Siegburg

Jahresausklang 2016 auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Siegburg

Am Samstag, den 17. Dezember 2016, fanden wir unseren Jahresausklang auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis). Danke an alle, die bei heißem Met und Wikingerblut dabei waren! Erholt euch gut, nächstes Jahr wird anstrengend!

JA-Stammtisch am 15.11.2016 in Köln: „Freigabe von Cannabis – ja oder nein?“

JA-Stammtisch am 15.11.2016 in Köln: „Freigabe von Cannabis – ja oder nein?“

Am Dienstagabend, den 15. November, fanden sich 25 JA-Mitglieder und junge Interessenten in Köln zum letzten JA-Stammtisch im Jahr 2016 zusammen. Diesmal hielten unser Vorstandsmitglied Sascha sowie Jessica, Vorsitzende der Junge Alternative – Bezirksverband Münster, ein Co-Referat zum Thema „Legalisierung von Cannabis“.

Zunächst klärten beide über Geschichte und Nutzung von Hanf auf. Insbesondere dessen vielseitige Anwendung in der Medizin sowie in der Textil-, Bau- und Lebensmittelindustrie war vielen noch gar nicht bewusst. Doch auch über Wirkung, Gefahren, Kriminalität und Verbreitung wurde hingewiesen.

Die anschließende Diskussion zeichnete sich durch zwei Fronten aus. Die eher liberale Fraktion sprach sich für eine Entkriminalisierung von Cannabis nach portugiesischem Vorbild aus. Das mündige und volljährige (!) Individuum sei eigenverantwortlich für seine Lebensführung, inklusive aller Konsequenzen. Auch das bekannte Diktum vom „Recht auf Rausch“ ist gefallen. Die eher konservative Fraktion sah in erster Linie die Risiken von Cannabis als Einstiegsdroge und langfristige Schäden, die entstehen könnten und für die die Allgemeinheit aufkommen müsste. Diese Seite setzte auf härtere und konsequente Verfolgung zur Abschreckung.

Aufgrund der Spaltung bei diesem Thema war man sich weitestgehend darin einig, dass die AfD hierzu keine feste Positionierung einnehmen sollte. Ausnahme: Die medizinische Freigabe. Grundsätzlich strebe man jedoch, nach amerikanischem Vorbild, eine Volksabstimmung zum Thema an.

Hier geht es zum Facebook-Eintrag mit weiteren Bildern.

Info-Stammtisch mit Vortrag am 17.08. in Köln

Am Mittwochabend, den 17. 08., fand der August-Stammtisch des JA-BV in Köln statt. Unser Mitglied Christer hielt vor über 20 Mitgliedern und Interessenten einen Vortrag zum Thema „Die sozialdemokratische Tradition in NRW – was hat uns die SPD gebracht?“, im Anschluss gab es eine intensive Diskussion. Wir freuen uns, neue und motivierte Leute aus Köln und Bonn begrüßen zu dürfen! Wir wachsen weiter und weiter.
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Vortragsabend mit Peter Boehringer über Bargeldverbot und schleichenden Sparverlust am 14. Juli in Köln

13700964_1068904989869753_6139096358703137393_oAm Donnerstagabend, den 14. Juli 2016, veranstaltete der Bezirksverband Köln der Jungen Alternative (JA) einen Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Bargeldverbot und schleichender Sparverlust“ in Köln. Gastredner war Peter Boehringer, seines Zeichens Gold-Experte, seit vielen Jahren gefragter Finanzpublizist und stellvertretender Sprecher des AfD-Bundesfachausschusses für Währungs- und Finanzfragen.

Vor etwa 65 Zuhörern referierte Boehringer in anschaulicher Weise über die Politik des ungehemmten Gelddruckens der Zentralbanken, über Inflation, den verloren gegangenen Goldstandard, Gefahren der Bargeldabschaffung, Negativzinsen und über Möglichkeiten eines freien Marktgeldes. Im Anschluss fand eine intensive Diskussionsrunde statt. Themen waren u.a. mögliche Optionen der Altersvorsorge.

Der Vorsitzende des JA-BV Köln, Carlo Clemens, resümierte: „Gerade für die junge Generation sind diese 13668714_1068905009869751_2656990543193502296_oAfD-Gründungsthemen von unheimlicher Bedeutung. Wir sind es, die die Suppe auslöffeln müssen, wenn heute Schulden und Ausgaben in unvorstellbaren Summen gemacht werden, wenn Sparguthaben schleichend enteignet werden, wenn Maßnahmen zum „gläsernen Bürger“ vorangetrieben werden. Dabei können wir uns nicht einmal auf die gesetzliche Rente verlassen. Letztlich muss die AfD dafür sorgen, dass nicht nur in der Euro-Rettungspolitik eine grundsätzliche Wende einkehrt. Die Altparteien machen sonst munter weiter wie bisher.“

Allseits war man sich einig, dass JA und AfD thematisch breit aufgestellt sein müssen. In Kürze folgt die Videoaufzeichnung von Vortrag und Diskussion. Weitere Fotos auf Facebook.

Frühlingswanderung im Rheinisch-Bergischen Kreis

Am 09.04.2016 traf sich die JA im Bezirksverband Köln im Rheinisch-Bergischen Kreis. Dort organisierte unser Mitglied Henning eine Wanderung zum Altenberger Dom der Gemeinde Odenthal. Die Route führte durch den Altenberger Märchenwald. 28 Mitglieder aus dem gesamten Bezirk, darunter fünf Neumitglieder und Interessenten aus Köln, Düren und Aachen, genossen das sonnige Frühlingswetter. Zum Schluss fanden wir uns noch bei Henning im Garten zum Grillen ein. Alle waren sich einig: Ein rundum gelungener Tag des besten JA-BVs der Welt!

Übrigens war auch der bekannte Youtube-Blogger Serge Menga mit von der Partie, der sich mal ganz unvoreingenommen ein Bild von der AfD-Jugend machen wollte. Wir führten sehr spannende Gespräche mit ihm. Er nimmt sein persönliches Motto „Für ein besseres Miteinander“ sehr ernst und redet mit allen Seiten – ein Beispiel großartiger Toleranz!

Mehr Bilder gibt’s auf Facebook!

Erster Stammtisch 2016: Vortrag und Debatte über Gemeinsamkeiten zwischen Konservatismus und Liberalismus

Erster Stammtisch 2016: Vortrag und Debatte über Gemeinsamkeiten zwischen Konservatismus und Liberalismus

Rekord über Rekord: Die Junge Alternative (JA) hat in diesem Jahr bundesweit bereits über 100 Neumitglieder aufgenommen. Der Aufwärtstrend macht sich natürlich auch im größten JA-Bezirksverband Deutschlands bemerkbar: Es kamen über 25 junge Mitglieder und neue Interessenten aus Köln, Leverkusen, Bonn, Aachen und Umland zum ersten Stammtisch des JA-BV Köln in diesem Jahr!

Unser Bonner Mitglied John, stellvertretender Bundes- und Landesvorsitzender der JA, hielt einen kontroversen Vortrag zur Frage: „Sind Konservatismus und Liberalismus miteinander vereinbar?“ Dabei arbeitete er die Ideengeschichte beider Geistesströmungen von den alten Vordenkern bishin zu heutigen politischen Vertretern auf und machte Gemeinsamkeiten wie Unterschiede deutlich. Für ihn war klar: Genauso wenig wie die CDU noch konservativ ist, kann die FDP für sich beanspruchen, konsequent liberal zu sein. Die anschließende Diskussion ging vor allem um die Frage, inwiefern man bürgerlich-konservative und marktwirtschaftlich-liberale Wähler realpolitisch mit konkreten Forderungen an die AfD binden könnte. Genannt wurde z.B. der Einsatz für direkte wie indirekte Steuersenkungen, die Abschaffung unnötiger Subventionen sowie mehr Freiheit, Entlastung und Eigenverantwortung für Familien oder im Bildungsystem.

Der gesamte Abend wurde von einem Fernsehteam des WDR begleitet, mit einigen Mitgliedern wurden auch kurze Interviews geführt. Der Fernsehbeitrag u.a. über die AfD- und JA-Basis in Köln wird am 14. März ausgestrahlt.

Mehr Fotos gibt’s auf Facebook.

Info-Stammtisch am 19.11. in Köln

Am Donnerstag, den 19.11., lädt die JA zum Info- und Diskussionsstammtisch nach Köln ein. Willkommen sind alle Mitglieder und Interessierte zwischen 14 und 35 Jahren!

An diesem Stammtisch hält ein Mitglied einen Impulsvortrag zum Thema „Religiöser Extremismus“, besonders aktuell anlässlich der schrecklichen Anschläge jüngst in Paris. Im Anschluss findet, wie immer, eine Diskussion ohne jegliche Denkverbote statt.

Schaut vorbei und macht euch ein eigenes Bild!

Vortragsabend zum Thema „Perspektiven deutscher Asylpolitik in Europa“ mit Marcus Pretzell in Leverkusen

Vortragsabend zum Thema „Perspektiven deutscher Asylpolitik in Europa“ mit Marcus Pretzell in Leverkusen

Am 29.10.2015 fand in Leverkusen eine Vortragsveranstaltung mit dem Landessprecher NRW und MdEP, Marcus Pretzell, zum Thema „Perspektiven deutscher Asylpolitik in Europa“ statt. Der Saal war gut gefüllt und auch viele Interessenten hatten den Weg zu dieser Veranstaltung des AfD KV Leverkusen gefunden.

Pretzell referierte zum einen über die aktuelle Lage Deutschlands in der Asylkrise, die durch den Bruch von Gesetzen mit der dadurch verbundenen Aufgabe des Rechtsstaates seitens der Bundesregierung gekennzeichnet ist. Zum anderen zeigte er die Interessenlage der beteiligten Staaten, die verschiedenen Migrationsursachen sowie mögliche Sofortmaßnahmen zur Begrenzung der Asylmigration, insbesondere bezüglich einer möglichen Grenzsicherung, auf. Die Resonanz der Zuhörer auf seine Rede war sehr positiv, es wurden aber auch kritische Fragen zu mittelfristigen Lösungsansätzen zu Überwindung der Asylkrise seitens der AfD sowie zum politischen Entwicklungspotential der Partei gestellt.

Alles in allem, finden wir vom JA BV Köln, war dies ein sehr inhaltsreicher und gelungener Abend, an dem sich die AfD mal wieder klar positionieren und angeregte Diskussionen ankurbeln konnte!

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